SChneideprozesse


Dank der Vielseitigkeit unserer Anlage können wir ganz individuell auf ihre Bedürfnisse eingehen. 

Wasserstrahl

 

Beim Wasserstrahlschneiden wird Wasser mit Hochdruck (bis zu 4100 bar) durch eine sehr kleine Öffnung (1.1mm) geschossen. Es entsteht ein Hochgeschwindigkeits-Wasserstrahl mit bis zu dreifacher Schallgeschwindigkeit.

Reinwasserstrahl

 

Zum Schneiden kann ausschließlich Wasser verwendet werden. Dann trägt dieser Hochgeschwindigkeits-Wasserstrahl das zu schneidende Material ab. Das reine Wasserstrahlschneiden wird bei weichen Materialien wie Gummi und Schaumstoff eingesetzt.

Abrasiv-Wasserstrahlschneiden

 

Beim Abrasiv-Wasserstrahlschneiden beschleunigt der Hochgeschwindigkeits-Wasserstrahl das Schleifmittel (Granat), welches kurz vor der Düse dazugegeben wird; diese beschleunigte Wasser-Schleifmittel-Mischung trägt das zu schneidende Material ab. Das Schleifmittel-Wasserstrahlschneiden wird bei härteren Materialien wie Metall und Stein eingesetzt.

Plasmaschneiden

 

Bei thermischen Verfahren wird Hitze zum Schneiden oder Schmelzen von Material eingesetzt. Beim Plasmaschneiden wird ein hocherhitztes ionisiertes Gas verwendet, um einen sehr heißen Lichtbogen mit hoher Energiedichte zu erzeugen. Dieser kann jedes leitfähige Metall wie Stahl, Edelstahl oder Aluminium schneiden.



Gegenüberstellung Schneideverfahren

Material

Wasserstrahl

Grundsätzlich jedes Material (z.B. Metalle, nicht gehärtetes Glas (auch VSG), Stein, Marmor, Kunststoffe, Schaumstoff, Verbundstoffe, etc.)

Plasma

Nur elektrisch leitfähige Metalle (z.B. Eisen, Edelstahl, Aluminium)


Schneidtiefe

 Bis zu 200 mm

 Bis zu 32 mm


Lochdurchmesser

 Ab 1.1mm (Schneidtiefenunabhängig)

 Minimal Lochdurchmesser = Materialstärke (20mm Materialstärke = min. 20mm Lochdurchmesser)


Schnittfugenbreite

 Ab 1.1mm

 Materialstärkenabhängig


Schnittgeschwindigkeit

 Mittel bis langsam

  sehr schnell bis schnell


Schnittqualität

 fein bis mittel

 gut bis mittel


Gratbildung

 fast keine

 leicht bis mittel


Schnittwinkelfehler u (Unterkante)

 bis zu 0.5°

 bis zu 4°


Thermische Auswirkung auf Material

 praktisch keine

 gross